Die Wasserpumpe

Bevor wir den Kühler mit dem vorher beschriebenen Bars Nural behandelt haben, bauten wir ihn aus um ihn mit reichlich Wasser zu spülen.

Hier kam schon jede Menge braune Brühe heraus.

Wie sich später heraus stellen sollte, reichte das aber leider nicht,

Ist der Kühler einmal draussen, sollte man unbedingt auch die Wasserpumpe samt Gehäuse und Ankerplatte ausbauen.

Logisch denn wenn der Kühler zu ist, dann wird es in der Pumpe auch nicht viel besser aussehen.

Die Wasserpumpe sitzt beim R-Type hinter dem Lüfterrad, welches mit ein paar Schrauben schnell gelöst und entfernt ist.

Dann kann man ebenfalls mit Lösen von ein paar Schrauben die Pumpe ausbauen

Ich hatte mir schon vorgestellt, dass es in der Pumpe nicht gerade sauber aussehen wird, zumal die Amis gerne ohne Frostschutzmittel fahren.

Aber was hier zum Vorschein kam wollten wir so dann doch nicht glauben.

Das Gehäuse war voller Schlamm und die Pumpe selbst war dick mit Rost verkrustet.

Wir spülten das Gehäuse mit Wasser aus und befreiten es von jeder Menge Schlamm.

Die hartnäckigen Verkrustungen in Gehäuse und Pumpe konnten wir mit dem Dremel gut beseitigen.

Es gelang sogar ein Stück weit die Kanäle zu säubern.

Nach sorgfältigem Reinigen aller Teile bauten wir diese wieder ein, was sogar mit meinen beiden linken Händen gelang.

Vorher wurden aber die Rückstände der alten Dichtungsmasse an allen Teilen mit einer Klinge vorsichtig beseitigt.

Schnell Dichtungsmasse aufgetragen und mit ein paar Schrauben war die Arbeit abgeschlossen.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei Andy, der mir alles erklärte und mich unter Aufsicht natürlich, alle Arbeiten selbst ausführen liess.

Das Schrauben macht Spass und man lernt auf diesem Wege sein Auto besser kennen und verstehen.

Die beschriebenen Arbeiten tragen nun zu einer gesunden Temperatur des Motors bei und so kann ich mit dem R-Type auch längere Autobahnfahrten gefahrlos in Angriff nehmen.